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Heinrich Essig wurde 1808 in der Stadt Leonberg geboren und genoss später als Stadtrat hohes Ansehen. Wie man annimmt, hatte er sich das hohe Ziel gesetzt, einen Hund zu züchten, der in seinem Erscheinungsbild einem Löwen,dem Wappentier der Stadt Leonberg, nahe kam. Schliesslich gelang es ihm auch und 1846 wurde der erste, wirkliche "Leonberger", genannte Hund wurde geboren und machte Leonberg zur ältesten, urkundlich belegten Hundezuchtstätte Deutschlands. Bereit 1873
Werden 374 Hunde exportiert. Der Kaufpreis eines Hundes lag etwa bei 1000 Gulden. Berühmte Besitzer waren unter anderem: Kaiser Napoleon III. in Frankreich, Prince of Wales in England, König Umberto von Italien, und der italienische Nationalheld Garibaldi. In Deutschland zum Beispiel Großherzog Friedrich von Baden, Richard Wagner und Bismarck. Nach dem Tode Heinrich Essigs im Jahre 1889 wurde der Leonberger jedoch als Zucht abgewertet. Man betrachtete den Leonberger als unangenehme Begleiterscheinung der Bernhardinerzucht: " Was man nicht definieren kann, das sieht man gut als Leonberger an". Dennoch gab es schon immer Freunde der Leonberger, welche 1895 dann den "Internationalen Club für Leonberger Hunde". Ziel des Clubs war das Fortbestehen des Leonbergers als Rasse zu sichern.

 In den nächsten 20 Jahren folgten weitere Clubgründungen – wie z.B. 1901 der "Nationale Leonberger Club" mit Sitz Apolda in Thüringen und  1908 der "Leonberger Club" mit Sitz in Heidelberg. Trotzdem verschwand der Leonberger immer mehr von der Bildfläche bis 1945 einige Idealisten die Reste der Rasse sammelten und versuchten eine neue Zuchtbasis aufzubauen. 1948 wurde dann der "Deutsche Club für Leonberger Hunde e. V." mit Sitz in Leonberg geründet. Dieser Club ist Mitglied im Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) und der Federation Cynologique Internationale (FCI) und vertritt heute noch die Interessen der Leonberger Rasse und ihrer Freunde.

 Auf Initiative des damaligen 1. Vorsitzenden des deutschen Clubs, Robert Beutelspacher, wurde 1975 im Rathaus der Stadt Leonberg die "Internationale Union für Leonberger Hunde" gegründet. Dieser Union gehören Clubs in Holland, Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland, Belgien, Frankreich, Österreich, Italien, der Schweiz, neuerdings auch sogar von den USA, Tschechiens, der Slowakischen Republik und Ungarn an. Auch unser MSKCHPL gehört dieser Union an

 Inzwischen gibt es in Europa wieder einige tausend Leonberger. Dennoch ist der Leonberger eine seltene Rasse geblieben, so kann es oft vorkommen, daß man beim Spazierengehen nach der Rasse seines Hundes gefragt wird.

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