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Die Zuchthistorie von Leonberger in Tschechien  

Leonberger gibt es schon lange in Tschechien, so gab es schon in den 20-er Jahren Anzeigen für den Kauf und Verkauf von Leonberger. Bereits Jaroslav Ha¹ek schreibt in seinem Klassiker „Der brave Soldat Schwejk“ (Teil 1, Kapitel 6) von Leonbergerhunden. Auch in der Fachliteratur, z.B. im „Zlatá kniha hospodáøe II“ äusserten sich Fachleute schon sehr früh über Leonberger Hunde. Ganz sicher ist, dass Leonberger nach dem Krieg an der deutsch-tschechischen Grenze als Wachhunde eingesetzt wurden.

Nun zur eigentlichen Zuchtgeschichte:

Bei den ersten beiden – offiziell eingetragenen Leonberger Hunden handelte es sich um 2 Hündinnen, die von Österreich nach Tschechien kamen. Dies war bereits in den 80-ern des vergangenen Jahrhunderts. Asca vom Schloss Almegg (geb. 18.11.1979) und die fast ein Jahr jüngere  Bianca von der Douglasfichte (geb. 11.08.1980). Die Kynologische Zeitung vom 10.10.1982 berichtet von der Ausstellung im österreichischen Tulln, bei der beide Hündinnen die Zuchtbewertung vorzüglich erhielten.

Am Anfang war die Leonberger Rasse im Züchterklub nur mit sehr wenigen Hunden vertreten. Der Ing. Jan Findejs hat sich mit Rat und Hilfe sehr für die Leonberger Rasse engagiert. Es war mitunter auch sein Verdienst, dass in relativ kurzer Zeit die Leonberger Zucht schon in die 5. Linie geführt werden konnte. Der Anfang der Zucht wurde überwiegend durch die Einfuhr von Leonberger aus der ehemaligen „DDR“ und hin und wieder auch aus Österreich und der damaligen „BRD“ gewährleistet.

Die ersten beiden Würfe in Tschechien gab es dann 1984. Es handelte sich um den A Wurf des Zwingers Beskydsky Radegast vom Züchter Miroslav Pelc. Die Welpen  von Asca vom Schloss Almegg und Pharis d’Ayriana Väedja (Frankreich) wurden am 16.03.1984 geboren. Ebenfalls einen A Wurf hatte der Zwinger Z chuchelskeho zátisi vom Züchter Otomar Ferra. Die Eltern – Ilka von Mühlenberg und Orpheus von Mühlenberg (beide ehemalige „DDR“) bekamen ihre Welpen am 12.09.1984. Weitere zwei Würfe folgten im Jahre 1985. Dies war einerseits der A Wurf des Zwingers Zrucska Blata des Züchters Dipl. Ing. Zdenek Svoboda am 17.06.1985 (Barsa vom Stammhaus Eike und Ex von Wachter – beide ehemalige „DDR“) und andererseits der B Wurf am 18.10.1985 vom Zwinger Z chuchelskeho zatisi des Züchters Otomar Ferra (Ilka s Muhlenberg und Orpheus s Muhlenberg – beide ehemalige „DDR“). Der Zwinger Zrucska Blata hat sich einen sehr guten Namen im tschechischen Zuchtbuch gemacht und von dort kam auch der 2. Interchampion, die erste Hündin mit diesem Titel war von Ingi Zrucska Blata.

Im Jahr 1986 gab es dann schon mehrere Welpen – nämlich bereits aus 5 Würfen.

A Wurf: Od cerchovske skaly, Züchter Zdenek Svoboda, 19.05.1986

(Britt v. d. Nibelungen – ehem. „BRD“ x Quarri s Muhlenberg – ehem. „DDR“)

A Wurf: Z votickych Strani, Züchter Milan Slaba, 02.06.1986

(Altia Z chuchelskeho zatisi x Askan v. Weissen Haus – ehem. „BRD“)

C Wurf  Z chuchelskeho zatisi, Züchter: Otomar Ferra, 23.11.1986

(Ilka s Muhlenberg – ehem. „DDR“ x Askan v. Weissen Haus – ehem. „BRD“)

B Wurf Z votickych Strani, Züchter Milan Slaba, 06.12.1986

(Altia Z chuchelskeho zatisi x Askan v. Weissen Haus – ehem. „BRD“)

A Wurf Adak, Züchter Alena Weinlichova, 28.12.1986

(Alin v. Riegel – ehem. „DDR“ x Askan v. Weissen Haus – ehem. „BRD“)

In den nächsten Jahren wuchs der Leonbergerbestand sehr schnell. Man begann darüber nachzudenken, zusammen mit Howawartzüchtern einen selbständigen Klub zu gründen. Im März 1988 wurde dann jedoch ein völlig eigenständiger Leonberger Klub mit dem Namen „Klub chovatelu leonbergeru“ ins Leben gerufen. Aus diesem Klub entstand weitere 5 Jahre später ein 2. Leonberger Klub „Moravskoslezsky Klub chovatelu a pratel leobergeru“ - MSKCHPL.

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