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Zuchtordnung MSKCHPL

  1. Die Züchterordnung ist verbindlich für alle Mitglieder des MSKCHPL.
  2. Unter der Zucht versteht sich ein zielstrebiges Züchtungsverfahren unter Einhaltung der genetischen Gesundheit des einzelnen Hundes und der Population (Die Zucht darf keinesfalls zur Verschlechterung der Gesundheit der Rasse führen). Voraussetzung für die Zucht ist die Einhaltung des Standards dieser Züchterordnung
  3.  Die Zucht versteht sich ausschließlich als Vorliebe
  4. Ein Züchter ist der Besitzer der Hündin, der sich zur Zeit des Deckens, der Trächtigkeit und während die Hündin wirft um sie und Ihre Nachkommen sorgt.
  5. Der Besitzer des Rüden ist derjenige, der im Zuchtregister aufgenommen ist.
  6. Aggressive Hunde dürfen nicht zur Zucht verwendet werden. Hündinnen und Rüden, die zur Zucht verwendet werden, müssen reinrassig sein, die Zuchttauglichkeitsprüfung abgelegt haben und im Zuchtregister aufgenommen sein. In das Stammbuch kann der Besitzer nur nach Erfüllung der Vorbedingungen und auf seine Kosten auf seinen Antrag hin aufgenommen werden. Bei Rüden muss dieses spätestens vor der ersten Deckung vorgenommen werden. Bei Hündinnen muss zusätzlich zur Anmeldung des ersten Wurfes der Ahnennachweis mit eingereicht werden. Befindet dich die Hündin auch in Besitz nicht-tschechischer Personen, so muss ggf. jede einzelne Zuchttauglichkeitsprüfung aus allen entsprechenden Herkunftsländern der Besitzer erfüllt sein. In diesem Fall handelt es sich NICHT um einen ausländische Deckung.
  7. Die Befähigung zur Zucht wird durch die erfolgreiche Ablegung der Zuchttauglichkeitsprüfung erzielt. Die Altergrenze zum Ablegen der Zuchttauglichkeitsprüfung ist 24 Monate für Leonberger
  8. Der MSKCHPL akzeptiert keinerlei Zuchtaktivitäten ohne die Einhaltung der Standards, und somit auch keine Hunde ohne Herkunftsnachweis.
  9. Der MSKCHPL ist befugt jederzeit die Haltung der Hunde zu überprüfen, so u.a. Unterbringung, Nahrung, Hygiene usw. Ebenfalls die Bedingung für die Welpen.
  10. Der MSKCHPL ist berechtigt, in begründeten Fällen, die Zucht einstweilig oder auch ständig zu verbieten.
  11. Jeder Züchter muss spätestens vor dem ersten Wurf, einen international geschützten Namen haben und den dazugehörigen Anforderungsschein beim Zuchtobmann einholen. Dieser Name ist dann eindeutig und nicht teilbar. Jeder Hund dieser Zucht erhält dann den Namen der Zuchtstation.
  12. Jeder Züchter ist verpflichtet, bei Hündinnen ein Buch zur Aufzucht zu führen, sowie bei Rüden ein Deckungsbuch zu führen.
  13. Der Eigentümer des Rüden muss sich vor der Deckung davon überzeugen, dass die zu deckende Hündin ordnungsgemäß gemeldet und die Deckungserlaubnis des Zuchtobmanns vorliegt.
  14. In der Zucht darf sich kein Tier befinden, an dem Eingriffe zur Beseitigung von anatomischen oder äußerlichen Mängeln vorgenommen wurden, welche nach dem Standard der Zuchtordnung zum Entzug der Zuchterlaubnis führen. Außerdem auch kein Tier das sich nachweislich in einem schlechten Gesundheitszustand befindet.
  15. Aus der Zucht ausgeschlossen werden Hunde, deren Nachkommen nachweislich erhebliche Mängel aufweisen, z.B. Kryptorchismus, Zahnarmut, atypische sp.
  16. Die Zucht mit Hündinnen darf maximal bis zu deren  8. Lebensjahr durchgeführt werden. Bei Rüden gibt es keine Altersbeschränkung. Der Besitzer ist verpflichtet mindestens 1 x in 2 Jahren (in Worten: zwei) seinen Hund oder seine Hündin auf einer Klubschau oder einer speziellen Ausstellung vorzuführen. Sollte dies nicht eingehalten werden, so wird dem Hund oder der Hündin keine Deckungszusage erteilt.
  17. Um eine Deckungszusage zu erhalten, muss der Eigentümer mindestens 8 Wochen bevor die Hündin läufig ist, beim Zuchtobmann schriftlich einen Antrag stellen. Beim ausländischen Decken muss zusätzlich eine Kopie der Ahnentafel, sowie die Röntgenbescheinung der Dysplasie und der Zuchttauglichkeitsnachweis des betreffenden Hundes beigefügt werden. Für die Deckungszusage zahlt der Eigentümer eine Gebühr an den MSKCHPL.
  18. In der gezielten Zucht sind die Ansichten des gesamten MSKCHPL-Klubs vorrangig vor den individuellen Züchterwünschen zu betrachten. Die Vereinigung zwischen näheren Verwandten ist auf Antragsstellung möglich. Der Zuchtobmann berät dann den Züchter.
  19. Die Deckungszusage ist der Nachweis zur Genehmigung und Durchführung der Deckung und enthält die Stammdaten der jeweiligen Zuchtstationen.
  20. Die Deckungszusage wird bei der Deckung unterzeichnet, das Original verbleibt bei dem Züchter, eine Kopie wird dem Eigentümer des deckenden Rüden übergeben, innerhalb 1 Woche (in Worten: eine) eine weitere Kopie dem Zuchtobmann gesandt. Für den Fall, dass beide Hunde – die Hündin, sowie der Rüde – demselben Eigentümer gehören, so wird für die Deckung ein Zeuge verlangt, welcher die Deckungszusage unterschreiben muss. Sollte die Deckung nicht durchgeführt werden, so ist diese zur Weiterverwendung gültig. Die Gültigkeitsdauer beträgt dann 1 Jahr (in Worten: ein) nach Ausstellungsdatum. Ist die Deckung nicht erfolgreich verlaufen, so muss dies vom Eigentümer der Hündin dem Zuchtobmann gemeldet werden und die Deckungszusage ist zurückzugeben
  21. Zwischen den Deckvorgängen eines Rüden müssen mindestens 24 Stunden vergehen.
  22. Eine Hündin darf innerhalb eines Kalenderjahres einen Wurf haben, ohne Beschränkung der Anzahl der Welpen.
  23. Das Entgelt zur Deckung vereinbaren die beiden Parteien unter sich, hierbei am besten in schriftlicher Form. Das Entgelt muss spätestens innerhalb 12 Wochen (in Worten: zwölf) nach der Geburt der Welpen abgegolten sein.
  24. Eine künstliche Besamung der Hündin darf keinesfalls durchgeführt werden, ohne dass die beiden – der Rüde und die Hündin - nicht vorab schon mindestens einmal jeweils gedeckt wurden oder gedeckt haben. Eine Erlaubnis für eine künstliche Besamung wird bei Bedarf vom Zuchtobmann erteilt.
  25. Sollte die Hündin ungewollt trächtig werden, muss die Deckung trotzdem gemeldet werden. Eine Eintragung in das Aufzuchtbuch muss erfolgen, eine Eintragung in das Rassebuch kann jedoch nicht erfolgen.
  26. Der Züchter ist verpflichtet seine Hündin während der Trag- und Stillzeit, sowie den gesamten Wurf zu betreuen, so dass eine gedeihliche Entwicklung der Welpen gewährleistet ist. Innerhalb von 10 Tagen (in Worten: zehn) nach der Geburt der Welpen, ist der Wurf, sowie die Anzahl der Welpen mit einem gesonderten Formular dem Zuchtobmann zu melden. Im Alter von 3-4 Wochen der Welpen hat der Züchter eine Nummer zur Tätowierung beim Rassebuch CMKU anzufordern. Eventuell verstorbene Welpen sind dem Zuchtobmann zu melden. Gleichzeitig mit der Meldung des Wurfs wird das Original der Deckungszusage vom Züchter verschickt.
  27. Die Nachkommen müssen gesund, stark, lebensfähig und ohne Verunstaltung sein. ???
  28. Der Züchter ist verpflichtet das Geäfter (5. Finger) am Hinterbein innerhalb der ersten 3 Tage nach der Geburt zu beseitigen.
  29. Der Züchter muss den Wurf im Aufzuchtbuch verbuchen
  30. Die Welpen dürfen nicht vor dem 50. Tag (in Worten: fünfzig) nach der Geburt  verkauft werden!
  31. Der Züchter verpflichtet sich jederzeit die Kontrolle des Wurfs, sowie die Haltung zu ermöglichen
  32. Innerhalb der Wurfkontrolle werden die Welpen ebenfalls gewogen und ....
    d.h. im Alter von
    7 Wochen mindestens 7 kg
    8 Wochen mindestens 8 kg
    9 Wochen mindestens 9 kg
    10 Wochen mindestens 10 kg
    Innerhalb ...
    Sollte ein Welpe nach 10 Wochen nicht mindestens 10 kg erreicht haben, so wird dem Welpen sein Herkunftsnachweis entzogen. Die Welpen dürfen frühestens 42 Tage (in Worten: zweiundvierzig) tätowiert werden. Dabei wird das linke Ohr tätowiert. Die Wurfkontrolle wird aufgrund dieser Tätowierung durchgeführt, d.h. die Tätowierung muss bei der Kontrolle sicht- und lesbar sein.
  33.  Für jeden einzelnen Welpen hat der Züchter an den MSKCHPL eine Gebühr zu entrichten.
  34. Der Züchter ist verpflichtet, beim Verkauf der Welpen, am besten in schriftlicher Form, den Käufer auf alle ihm bekannten und erlösschmälernden Mängel hinzuweisen.....
  35. Innerhalb von 10 Wochen nach der Geburt der Welpen sendet der Züchter dem Zuchtobmann die notwendigen Formulare zur Anmeldung des Wurfs. Diese Unterlagen werden vom Zuchtobmann dann an das Rassebuch ÈMKU zur Eintragung des Wurfs weitergeleitet. Beim ersten Wurf ...
  36. Innerhalb eines Wurfes beginnen die Namen jeweils mit dem gleichen Anfangsbuchstaben. Die Namensgebung innerhalb einer Zuchtstation beginnt jeweils mit dem ersten Wurf mit A, der zweite Wurf mit B, der nächste mit C usw.
  37. Die Ahnentafeln werden dem Züchter gegen Nachnahme gesandt und dieser verpflichtet sich diesen Ahnennachweis gegen eine Unterschrift kostenlos dem Erwerber eines Welpen zu überlassen.
  38. Nach dem Verkauf ist der Züchter verpflichtet, dem Zuchtobmann  unverzüglich die Anschrift des Erwerbers mitzuteilen.
  39. Züchter, die Mitglieder des MSKCHPL sind verpflichten sich, dass sie Welpen auf Kommission
  40. Die Züchter sind verpflichtet, beim Verkauf der Welpen den zukünftigen Eigentümer über die Nahrung, über die Anforderungen der Rasse sowie dem MSKCHPL zu informieren.
  41. Verliert der Eigentümer die Ahnentafel des Hundes und kann dem Vorstand glaubhaft die Herkunft nachweisen, so kann er vom ÈMKU ein Duplikat der Ahnentafel erhalten.
  42. Abgaben für den MSKCHPL

Einschreibegebühr: 100 CZK

Mitgliedsbeitrag: 300 CZK

Zuchttauglichkeitsprüfungsgebühr: 100 CZK

Deckungszusage: 50 CZK

Für jeden gezüchteten Welpen: 100 CZK

weitere Abgaben zahlt der Züchter direkt an die entsprechenden Organisationen, wie für die Eintragung im Rassebuch ÈMKU, Zubrand. ÈMKU (Streitigkeitsregistrierung), Schutz des internationalen Zuchtnamens, Ausgaben für das Stammbuch usw....)

  1. Sollte eine der obigen Ausführungen unzureichend sein, so muss die Änderungsvorlage der Mitgliederversammlung vorgelegt werden.
  2. Bei ernsthaften Störungen oder Missachtung der Zuchtordnung des MSKCHPL durch einen Züchter, beschließt der Klubausschuss Maßnahmen, die gegen den Züchter angewandt werden können (Disziplinarordnung). Dabei kann ein vorübergehendes bis hin zum dauerhaften Verbot der Zucht oder auch der Ausschluss aus dem Klub verhängt werden. Gegen eine solche Entscheidung können schriftlich innerhalb 1 Monats sämtliche Einwände zur erneuten Prüfung beim Klubausschuss vorgebracht werden. Danach ist eine Entscheidung endgültig und verbindlich.

Die Züchterordnung, zusammen mit den Richtlinien zur Zuchttauglichkeitsprüfung einschliesslich der entsprechenden Zuchttauglichkeitsbescheinigung ist am 11.09.1993 von der Mitgliederversammlung verabschiedet worden und mit der Registratur beim Innenministerium am 16.09.1993 in Kraft getreten.

Diese Ausgabe der Zuchtordnung enthält die Änderungen die durch die Mitgliederversammlung am 12.09.1998 verabschiedet wurden und ab dem 01.01.1999 in Kraft getreten sind.

Nachgetragen in die Verordnung des ÈMKU am 01.01.2001

Vorstehende Zuchtordnung wurde innerhalb einer Mitgliederversammlung am 11.09.1993. beschlossen. Änderungen wurden im Rahmen einer Mitgliederversammlung am 12.09.1998 und am 10.09.2005 genehmigt.

In Streitfällen findet ausschliesslich die tschechische Fassung der Zuchtordnung Anwendung. Vorstehend finden Sie lediglich eine Übersetzung dieser Zuchtordnung
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