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Sanktionen und Ausschluss

Wenn ein Mitglied gegen die Clubsatzung der ÈMKU oder des MSKCHPL verstösst, finden nachstehende Sanktion oder auch der Ausschluss aus dem MSKCHPL Anwendung. Diese Sanktionen wurden von der ÈMKU ausgearbeitet. 

Wird eine zuchttaugliche Hündin ohne Deckliste oder bevor die Deckliste ausgestellt ist oder mit einem Rüden der nicht auf der Deckliste steht gedeckt, so wird der Eigentümer der Hündin mit den folgenden Strafen belegt:

    1. Beim ersten Verstoss eine Geldstrafe von 3000,00 CZK
    2. Beim nächsten Verstoss wird dem Eigentümer die Zucht für die Dauer von 2 Jahren untersagt

Deckt ein zuchttauglicher Rüde eine Hündin ohne Deckliste oder bevor die Deckliste ausgestellt ist, so wird der Eigentümer des Rüden mit den folgenden Strafen belegt:

    a.   Beim ersten Verstoss eine Geldstrafe von 3000,00 CZK (solange
          diese Strafe nicht bezahlt ist, wird der Rüde weder zum
    b.   Deckenempfohlenund auch nicht in die Deckliste aufgenommenb.
          Beim nächsten Verstoss wird dem Eigentümer die Deckung für die
          Dauer von 1 Jahr untersagt

  1. Wer Welpen abgibt bevor diese tätowiert sind oder das Mindestalter von 50 Tagen erreicht haben, wird mit einer Geldstrafe von 10000 CZK bestraft.
  2. Wird eine Hündin nach der Deckung nicht trächtig und gibt der Eigentümer die Deckliste nicht innerhalb von 75 Tagen an den Zuchtobmann zurück, so erhält er keine neue Liste
  3. Gibt der Eigentümer des Rüden die Kopie der Deckliste nicht an den Zuchtobmann zurück, so werden 2000 CZK Geldstrafe fällig. Wird diese nicht bezahlt, so wird ggf. die Gebühr für das Decken einer zuchttauglichen Hündin von deren Eigentümer abverlangt.
  4. Verkauft der Züchter Welpen an z.B. Hundehändler oder ähnliche Personen, so wird er sofort vom MSKCHPL ausgeschlossen und der Vorstand informiert den ÈMKU und die Öffentlichkeit durch kinologische Zeitungen. Sollte der Züchter auch noch andere Rassen als Leonberger züchten, so werden auch die Clubs dieser Rassen informiert. Dasselbe gilt wenn ein Züchter ohne den notwendigen Ahnennachweis züchtet.
  5. Werden bei einem Hund unangemessene Verhältnisse – zuwenig Platz, Unterernährung, oder unangemessene Behandlung festgestellt, so werden dem Züchter/Eigentümer die Zucht für 2 Jahre untersagt. Werden die unangemessenen Verhältnisse nicht umgehend verbessert, so wird der Züchter/Eigentümer sofort vom MSKCHPL ausgeschlossen. Der Vorstand informiert den ÈMKU und die Öffentlichkeit durch kinologische Zeitungen. Sollte der Züchter auch noch andere Rassen als Leonberger züchten, so werden auch die Clubs dieser Rassen informiert. Es wird ebenso der Tierschutzverein informiert, was eine Rechtsverfolgung zur Folge haben kann.
  6. Organisieren Mitglieder ohne das Wissen des Vorstands Aktionen für Leonberger werden diese sofort vom MSKCHPL ausgeschlossen. Kommt es zu groben Verstössen gegen die Regeln des FCI, der ÈMKU, auf andere Art gegen die Punkte 1. bis 7. dieser Sanktionen und Ausschluss oder des MSKCHPL, so entscheidet  der Vorstand des Clubs über die Sanktionen gegen den Züchter oder dem Eigentümer des Leonberger. Das Mitglied wird schriftlich vom Clubvorstand über die Sanktionsmassnahmen benachrichtigt.

Jeden der mit seinen Tätigkeiten gegen diese Liste verstösst, und gegen den Sanktionsmassnahmen eingeleitet werden, wird schriftlich vom MSKCHPL unterrichtet.

Einspruch gegen Sanktionsmassnahmen können schriftlich bis zu 30 Tagen nach Erhalt des Schreibens über den Vorstand zur Mitgliederversammlung des MSKCHPL gesandt werden.

Die Sanktionsmassnahmen wurde in der Mitgliederversammlung am 16.09.1993 beschlossen.

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